Lexware Office (früher lexoffice) eignet sich gut für Softwareunternehmen, die schlank und digital arbeiten wollen. Bankkonten werden angebunden, Belege digital erfasst, die Umsatzsteuer-Voranmeldung geht per ELSTER ans Finanzamt. Für ein Abo-Geschäft braucht es aber ein paar zusätzliche Regeln.

Auszahlungen auflösen

Eine Stripe-Auszahlung enthält oft Hunderte Zahlungen, Gebühren und Erstattungen. Wir stellen sicher, dass Erlöse brutto erfasst, Gebühren als Aufwand gebucht und Rückbuchungen korrekt zugeordnet werden. Kosten für Hosting, Tools und Cloud-Dienste ausländischer Anbieter prüfen wir auf das Reverse-Charge-Verfahren, damit die Umsatzsteuer auch auf der Eingangsseite stimmt.

Kennzahlen aus der BWA

Die BWA zeigt Umsatz, Personalkosten, sonstige Kosten und Ergebnis. Damit sie für ein Abo-Geschäft aussagekräftig ist, müssen Jahresabos abgegrenzt sein; sonst wirkt der Monat mit vielen Verlängerungen stark und die Folgemonate schwach. Mit sauber abgegrenzten Erlösen erkennen Sie, wie sich Umsatz, Personalkosten und Ergebnis tatsächlich entwickeln. Abo-Kennzahlen wie wiederkehrender Umsatz oder Kündigungsquote kommen aus Ihrem Abrechnungssystem; die BWA liefert die passende Kostenseite dazu. Mehr dazu auf unserer Seite zur BWA und testierten BWA.

Umsatzsteuer im Griff

  • Kundendaten so pflegen, dass Land und Status (Unternehmen oder privat) erkennbar sind
  • Steuersätze und Kategorien in Lexware Office passend einrichten
  • Zusammenfassende Meldung und OSS-Meldung termingerecht abgeben

Die technischen Details erklärt unser Leitfaden zur Umsatzsteuer in Lexware Office. Arbeiten Sie eher projektbezogen als Entwickler oder Berater, passt unsere Seite für IT-Dienstleister und IT-Freelancer besser zu Ihnen.