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Das häufigste Problem: „Ja, ich kenne Lexware" – stimmt nicht immer
Viele Steuerberater behaupten, mit Lexware Office arbeiten zu können. Was das in der Praxis bedeutet, ist jedoch sehr unterschiedlich. In vielen Fällen heißt es: Der Mandant exportiert seine Daten als CSV oder PDF, der Berater importiert sie manuell in sein DATEV-System und verbringt dabei Zeit, die der Mandant bezahlt.
Das ist kein Vorwurf an allgemeine Steuerberater — sie kennen viele Softwarelösungen oberflächlich. Aber als Lexware-Nutzer zahlen Sie de facto doppelt: einmal für die Software und einmal dafür, dass Ihr Berater die Daten manuell konvertiert.
Ein auf Lexware Office spezialisierter Steuerberater greift direkt auf Ihren Datenbestand zu — ohne Export, ohne manuelle Übertragung, ohne zusätzlichen Aufwand für Sie.
Was ein echter Lexware Office Spezialist können muss
Die technische Grundlage: Lexware Office (früher lexoffice) bietet eine API und eine direkte Steuerberater-Schnittstelle. Wer diese nutzt, kann:
- Buchungsdaten direkt auslesen — kein Datenexport nötig
- Belege digital empfangen — Rechnungen, Kontoauszüge, Kassenbons fließen automatisch
- Monatliche BWA direkt erzeugen — ohne manuelle Dateneingabe
- Offene-Posten-Listen pflegen — Forderungen und Verbindlichkeiten immer aktuell
- Umsatzsteuervoranmeldung automatisiert — direkte Übermittlung an das Finanzamt via ELSTER
Darüber hinaus sollte ein Spezialist die typischen Fallstricke kennen: falsch gebuchte USt-Kategorien bei E-Commerce, OSS-Thematiken für EU-Verkäufe, Bankabgleich-Fehler bei mehreren Bankkonten, Kassenbuchführung nach GoBD.
5 Fragen, die Sie im Erstgespräch stellen sollten
Nutzen Sie diese Fragen, um die Kompetenz eines potenziellen Beraters konkret einzuschätzen:
- „Wie greifen Sie auf meine Lexware-Daten zu?" — Richtige Antwort: über die direkte Steuerberater-Schnittstelle oder API. Falsche Antwort: „Schicken Sie mir bitte regelmäßig einen CSV-Export."
- „Muss ich für den Jahresabschluss etwas gesondert aufbereiten?" — Richtige Antwort: Nein, alles liegt direkt in Lexware. Falsche Antwort: „Wir brauchen eine SuSa als Excelexport."
- „Wie lange dauert es, bis ich nach dem Erstgespräch als Mandant aktiv bin?" — Richtige Antwort: 24–48 Stunden.
- „Wie behandeln Sie OSS-Buchungen bei EU-Verkäufen in Lexware?" — Fachlich kompetente Antwort erwartet.
- „Was kostet das Onboarding?" — Transparente Antwort mit fester Zahl. Bei LXO: 450 € netto einmalig.
Allgemeiner vs. spezialisierter Steuerberater: der Vergleich
Konkret bedeutet die Spezialisierung Folgendes für Sie als Mandant:
- Zeitersparnis: Kein monatliches Aufbereiten von Daten — schätzungsweise 2–4 Stunden pro Monat gespart
- Fehlerreduktion: Keine manuellen Übertragungsfehler durch direkten Datenzugriff
- Schnellere BWA: In der Regel am 5. des Folgemonats fertig statt nach 3–6 Wochen
- Bessere Beratung: Der Berater sieht Ihre Zahlen in Echtzeit und kann proaktiv reagieren
- Günstigerer Jahresabschluss: Weil alle Daten sauber vorliegen, ist der Aufwand geringer
Was kostet ein Lexware Office Steuerberater?
Die Kosten hängen vom Leistungsumfang ab. Typische Richtwerte (netto zzgl. MwSt.):
- Finanzbuchhaltung: ab 209 €/Monat — für die vollständige monatliche Buchführung inkl. BWA und USt-VA
- Jahresabschluss: ab 1.190 €/Jahr — für Bilanz oder EÜR inkl. Steuererklärungen
- Steuerberater Flatrate: ab 397 €/Monat — Buchhaltung + Abschluss + Beratung in einem Paket
- Onboarding: einmalig 450 € — für Mandatseinrichtung, Datenmigration und Lexware-Anbindung
Achten Sie darauf, dass Preise immer als Netto-Beträge (zzgl. 19 % MwSt.) ausgewiesen werden. Vorsicht bei Beratern, die keine klaren Richtwerte nennen können — das deutet oft auf schwer kalkulierbare Abrechnungen nach StBVV hin.
Wann und wie Sie wechseln sollten
Ein Wechsel lohnt sich, wenn mindestens eines dieser Signale zutrifft:
- Sie bereiten Daten manuell auf, bevor Sie sie an Ihren Berater senden
- Die BWA liegt regelmäßig später als 4 Wochen nach Monatsende vor
- Sie erhalten keine proaktiven steuerlichen Hinweise
- Preise sind intransparent oder schwer nachvollziehbar
- Der Berater kennt Lexware Office nicht gut genug, um spezifische Fragen zu beantworten
Ein Wechsel ist jederzeit möglich — auch mitten im Jahr. LXO übernimmt die vollständige Kommunikation mit dem bisherigen Berater, die Anforderung aller Unterlagen und die Einrichtung des neuen Mandats in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach dem Erstgespräch.
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